Die vorprozessuale Auseinandersetzung

Anwalt - ja oder nein?

 

Jeder Prozess birgt erhebliche Risiken in sich. Der Sachverhalt ist oft kompliziert und die Rechtslage von vielen - sich häufig auch widersprechenden - Gerichtsentscheidungen geprägt. Häufig geht es sogar um das wirtschaftliche Überleben der Parteien. Jede Entscheidung muss daher sorgfältig überlegt und aufgrund fundierten Fachwissens getroffen werden. Anderenfalls droht schon durch kleinste Fehler das "Aus". Grund genug, diese Fragen in kompetenten Hände zu legen.

Das Internet bietet zwar zu vielen Stichworten schnell Fundstellen und Erläuterungen, die entscheidenden Hinweise wird aber erst der erfahrene Anwalt finden und mit Ihrem Problem in einen sinnvollen Zusammenhang bringen.

In einem Prozess müssen Sie ab einem Streitwert von 5.000 Euro anwaltlich vertreten sein, nur darunter ist das Amtsgericht ohne Anwaltszwang zuständig. Überlegen Sie, ob Sie nicht schon im Vorfeld anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen, da Sie so in dem maßgeblichen Stadium der Weichenstellung die bestmögliche Beratung erhalten. Mahnschreiben, Mängelbeseitigungsaufforderungen, Nachfristsetzungen usw. werden so "prozessfest", da formale Fehler vermieden werden, die für das prozessuale Verfahren tödlich sein oder dieses längere Zeit verzögern können.

Die Kosten erhöhen sich durch die frühzeitige Einschaltung des Anwaltes kaum, weil die vorprozessualen Gebühren in denen des Prozesses zum Teil aufgehen. Im Falle Ihres Obsiegens sind sie unter Umständen sogar von der Gegenseite zu tragen. Bedenken Sie auch, dass Ihr Rechtsanwalt haftpflichtversichert ist. Sie versichern sich damit für den konkreten Einzelfall für einen im Verhältnis zum Streitwert geringen Betrag gegen Fehler und Versäumnisse.

 
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